Sparkasten

Auf die Idee kam ich in einem Gespräch mit einem befreundeten Paar aus den alten Bundesländern, die beide in der Gastronomie arbeiten. Dort ist es schon sehr lange Tradition, dass dort sogenannte Sparkästen aufgehangen werden. Sogar ganze Familien haben Fächer für sich reserviert.
Der Sinn dieser Kästen besteht darin, dass ein Jeder, der Lust und Laune hat, sich ein Fach aussucht und dort regelmäßig spart.
Also habe ich mich bemüht und einen solchen Kasten besorgt. Er hat 60 Fächer -die ersten 21 sind schon vergeben und Geld ist auch schon drin-. Mali(danke!) hat ein Programm entwickelt, welches sogar ich bedienen kann, in das die Beträge und ggf. Strafen automatisch eingetragen werden.
Leider ist es mir nicht gelungen eine Bank zu finden, welche lohnende Zinsen für unser Geld zahlt.

Folgende Regeln gibt es zu beachten:
1. Jeder Sparer erhält ein Fach, mit Nummer und Namen.
2. Gespart wird wöchentlich. Der Betrag beträgt mindestens 2,50€, kann natürlich höher sein. Man kann auch bei anderen Sparern Geld einwerfen.
3. Einzahlungen haben bis Sonntag der jeweiligen Woche 20.00Uhr zu erfolgen.
4. Die Abrechnung hat durch zwei Kassierer zu erfolgen. Beide können nur zusammen den Kasten öffnen (2 unterschiedliche Schlüssel werden zur Öffnung benötigt).
5. Sollte die Einzahlung vergessen werden, ist eine Strafe von 0,50€ fällig. Diese wird mit dem angespartem Betrag verrechnet.
6. Die Auszahlung erfolgt im Januar des darauffolgenden Jahres mit allen Sparern zusammen. Der genaue Termin wird bekannt gegeben.
7. Jeder hat das Recht die Abrechnung einzusehen.
8. Die angesparten Strafgelder werden am Auszahlungstag "vernichtet", in Form von Speisen oder Getränken.




Unser Sparkasten